Wege und Schritte in Caputh - Ein Spaziergang durch den Ort

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Straße der Einheit 1
14548 Schwielowsee, OT Caputh

Ausgangspunkt: Caputh, Kirche / Bürgerbüro
Straße der Einheit 3
Weglänge: 5 km, Gehzeit: ca. 1,5 Stunden

Wegbeschreibung:
Sie beginnen Ihren Spaziergang vor der Caputher Kirche, die von Friedrich A. Stüler - einem Schüler von Karl-Friedrich Schinkel - im Stil einer italienischen Basilika mit freistehendem Glockenturm 1853 erbaut wurde. Sie überqueren die Straße der Einheit und sehen das Caputher Barockschloss aus der Zeit des Großen Kurfürsten direkt vor sich. Hier empfiehlt es sich, die restaurierten Innenräume und den berühmten Fliesensaal im Rahmen einer späteren Führung zu besichtigen.
Für den Spaziergang biegen Sie im Schlosshof in den links am roten Seitengebäude vorbeiführenden Parkweg ein und folgen ihm bis zur Krugwinkelbrücke. Diese kleine Brücke überquert den Abflussgraben vom Caputher See in den Templiner See. Hinter dem Steg beginnt der Ortsteil „Krughof“, er war die Keimzelle des Dorfes Caputh. Sie wenden sich bei der ersten Abbiegung nach links und stehen bald vor dem Haus Nr. 28. Dieses kleine Haus mit den grünen Fensterläden ist das Heimathaus und eines der ältesten Häuser im Ort. Geöffnet ist es von Ostern bis Oktober an den Wochenenden.
Gehen Sie nun unter den alten Kastanien entlang zur „Weberstraße“. Sie biegen links ab und gehen an der nächsten Kreuzung nach rechts in die „Straße der Einheit“. Sie befinden sich jetzt auf der alten Dorfstraße, die mit schönen Linden gesäumt ist. Auf der linken Seite steht ein Ärztehaus, daneben das ehemalige Kino.
Das nächste Gebäude gehört zum Komplex der örtlichen Grundschule. Beim Weitergehen auf dieser Straße berühren Sie rechts den „Einsteinplatz“ mit einem Einsteinrelief an einem Findling. Vor der Zufahrt zur Fähre biegen Sie jetzt links ab in die Weinbergstraße. Am Ende dieser Straße überqueren Sie die „Friedrich-Ebert-Straße“ in gerader Linie und gehen die Bergstraße hinauf. Sie befinden sich nunmehr am Fuße des Krähenberges. Ein schmaler Fußweg führt Sie auf den unbebauten und fast baumlosen Nordteil des Berges. Dieser Teil des Krähenberges ist mit seinem Trockenrasenkomplex ein geschütztes Biotop und bietet herrliche Ausblicke in fast alle Richtungen. Sie haben einen freien Blick über den Schwielowsee, beginnend links von der Eisenbahnbrücke zum Schloss Petzow, nach Werder und zur Bismarkhöhe.
Die Kirche im Vordergrund gehört zu Geltow und die Kirche mit den vielen kleinen Turmspitzen zu Werder. Sie sehen die Baumgartenbrücke und den Franzensberg, die Hügel und Wälder der Pirschheide sowie die „Bergmeierei“ in Geltow. Ihr Blick reicht über den Ort Caputh und den Templiner See zu den markanten Gebäuden und Türmen von Potsdam. An klaren Tagen können Sie am Horizont die Kuppel des Neuen Palais, das Belvedere auf dem Klausberg, die Orangerie sowie das Belvedere auf dem Pfingstberg erkennen.

Über der bewaldeten Horizontlinie im Südosten ragen der große und der kleine Ravensberg heraus. Am Ende des 19. Jahrhunderts begann die villenartige Bebauung des mittleren Teils des Krähenberges. Sie folgen nun der Geschwister-Scholl-Straße bis zur „Schönen Aussicht“. Dieser Aussichtspunkt und der Treppenaufgang wurden im Jahre 2000 nach Vorschlägen des Obergartenmeisters Peter Altmann neu gestaltet. Zum Abstieg benutzen Sie die neue Treppenanlage und treffen am Ende wieder auf die Geschwister-Scholl-Straße. Im Haus Nr. 8 auf der linken Seite hat der Maler Magnus Zeller bis zum Jahre 1972 gelebt und gewirkt. Zur Linken erscheint nun vor Ihnen der Bahnhof „Schwielowsee“. Sie überqueren am Bahnübergang die Straße und wenden sich hinter den Gleisen nach rechts gehend dem Wasser zu. Sie haben nun das Caputher Gemünde erreicht. Wenn Sie nach links einige Schritte auf die Spitze zugehen, können Sie einen freien Blick über die Weite des Schwielowsees genießen. Gehen Sie nun wieder zurück, unter der Eisenbahnbrücke hindurch die Uferpromenade entlang, wo viele Ruhebänke zu einer Verschnaufpause einladen. An der Dampferanlegestelle und am Fähranleger der „Tussy II“ werden Sie aber auch zu einer Fahrt über das Wasser eingeladen.
Der weitere Spaziergang führt Sie an verschiedenen Gaststätten vorbei, wieder auf die „Straße der Einheit“. Dieser folgen Sie bis zum „Einsteinplatz“ biegen hier jedoch in die links abbiegende „Weberstraße“ ein. Vorbei am Hotel Restaurant „Müllerhof“ gelangen Sie beim Weitergehen in den historischen Ortskern. An der nächsten Kreuzung biegen Sie in die „Ziegelscheune“ nach links ab und erreichen eine sehr schön gestaltete Havelwiese. Von hier erblicken Sie das „Himmelreich“, ein beliebter Campingplatz am anderen Ufer des Templiner Sees. Am Ende der Havelwiese führt Sie ein schmaler Weg wieder in den „Krughof“. Von hier erreichen Sie nach links gehend die kleine Brücke in den Schlosspark und die Kirche als Ausgangspunkt des Spazierganges.


Lage & Umgebung


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